LüZ
Seit dem Schuljahr 2026/2027 gibt es an der Marienschule mit Ausnahme der Lesehausaufgaben (insb. in den Jahrgängen 1 und 2) keine Hausaufgaben mehr. Stattdessen integrieren wir mit der Lern- und Übungszeit (LüZ) zusätzliche Lern- und Übungsphasen fest in den Schulvormittag. Die LüZ findet an vier Tagen pro Woche statt und wird wenn möglich durch die jeweiligen Lehrkräfte der Fächer Deutsch- und Mathematik betreut.
Im Mittelpunkt der LüZ steht das selbstgesteuerte Lernen. Die Kinder lernen zunehmend, eigene Lernprozesse zu planen, Lernangebote auszuwählen und ihren Lernfortschritt einzuschätzen. Dafür arbeiten sie mit kompetenzorientierten Arbeitsplänen, die verschiedene Lernangebote zu einem Lernziel enthalten.
Für die LüZ erhält jedes Kind eine LüZ-Mappe, in der die Arbeitspläne und weiteren Materialien gesammelt werden. Die Mappe bleibt grundsätzlich im Ranzen und wird nur bei Bedarf von den Lehrkräften eingesammelt (z.B. zur Korrektur).
Ein wichtiger Bestandteil der LüZ ist die Reflexion des eigenen Lernprozesses: Die Kinder lernen, ein eigenes Lernvorhaben zu formulieren und am Ende zu überprüfen, was sie erreicht und gelernt haben. Die Lehrkräfte begleiten diesen Prozess, geben individuelle Rückmeldungen und unterstützen die Kinder dabei, zunehmend Verantwortung für ihr eigenes Lernen zu übernehmen.
Die LüZ wird altersgemäß aufgebaut und erweitert. Während die Kinder zunächst eng mit den vorgegebenen Arbeitsplänen arbeiten, erhalten sie in den höheren Jahrgangsstufen zunehmend mehr Freiraum und Verantwortung. Langfristig sollen sie beispielsweise eigene Lernpläne entwickeln oder erlernte Lernmethoden selbstständig auf andere Fächer übertragen.


